OPERETTTS
NÖN, 05.06.2007
IM GESPRÄCH / Thomas Sigwald möchte mit seiner Show "Operettts" der Operettte den Nimbus ihrer Verstaubtheit nehmen; Einstiegsdroge Operette
BADEN / Dass Operette modern, frisch und humorvoll sein kann, das stellt der Sänger Thomas Sigwald mit dem Programm "Operettts" (feierte am 2. März im Radiokulturhaus Weltpremiere) unter Beweis. "Schreiben Sie, dass Operettts wirklich mit drei T's geschrieben gehört", bittet Sigwald, denn immer wieder verschwindet eines der 3 T's; die 3 T's verstehen sich ja als eine Art Glaubensbekenntnis, und sollen Sigwalds Liebe zur Operette visuell darstellen. Der Sänger hat die Intention der Operette über eine neuartige Darstellungsform Pfeffer in das etwas betagte Operettenhinterteil zu streuen, auf dass es wieder so werde, wie es einst war, als die Operette noch richtig pfeffrig und feurig war. Mit dem Regisseur Thomas Enzinger, dem musikalischen Leiter Christian Koch und den beiden Tenören Mehrzad Montazeri und Thomas Markus setzte Sigwald eine Idee um, "die ich schon lange mit mir herum schleppte." Nun steht sie, die Idee: ein Zwei-Stunden-Programm mit den Highlights aus den 25 besten Operetten wird geboten - wenig Requisiten, dafür tolle Stimmen und ein Quantum Humor "die Show mutet ein bisschen an Monty Python an", schürt Sigwald Gusto auch beim jüngeren Publikum. "Operettts führt zurück zur Seele und dem Esprit dieser unerhörten Kunst", steht im Programmtext. Operettts ist [am 20.Juni und] am 21. Juni im Stadttheater zu sehen. www.operettts.com
Thomas Sigwald gastiert mit seinem Programm "Operettts" [am 20.Juni und] am 21. Juni (19:30) im Stadttheater Baden
NÖN: Mit ihrem neuen Programm "Operettts" mit drei T's geschrieben wie Sie betonen - möchten Sie die Genialität der Operette auch einem jüngeren Publikum verklickern. Geht denn das und wenn ja wie?
Sigwald: Die Operette wird leider immer noch von zu vielen mit einer rümpfenden Nase betrachtet. Die Operette wird als etwas Beiläufiges gesehen, aber Operette gehört, meines Erachtens, ernsthaft betrieben und die Musik der Operette ist genialer als die der meisten Musicals (Sigwald bekommt eine Gänsehaut und zeigt sie stolz her) - sehen Sie, so geht es mir, wenn ich nur an die Musik der Operette denke. Ich möchte mit meinem Programm eine Einstiegsdroge zur Operette liefern, das Rezept meiner Show: ernsthafte Musik mit viel Humor, so soll Operette sein.
NÖN: Sind sie so etwas wie der Retter der Operette?
Sigwald: (lacht) Nein, eigentlich nicht. die Operette ist die Musik unserer Kindheit, auch die Jugend von heute kennt sie, es ist ein Stück Österreich, diese Musik ist immer um uns, z.B. beim Neujahrskonzert, auf Bällen oder sonst wo, wenn ein Walzer gespielt wird. Diese Musik rennt unterschwellig immer irgendwie mit, viele können die Musik vielleicht nicht zuordnen, aber sie kennen sie. Ich habe halt ein großes Herz für das Genre Operette und ich habe Abende erlebt, da gab es eine Stimmung wie auf einem Popkonzert. Ich glaube, dass nur viele einfach Schwellenangst der Operette gegenüber haben. Die Show Operettts zeigt, dass Operette auch etwas schräg - ja sogar grotesk sein kann.
Sandra Sagmeister
"Der Graf von Luxemburg " / "The Count of Luxemburg"
(Rolle: Armand Brissard alias Manfred Prskawetz)
Volksoper Wien .
Der neue Merker; 17.06.2007
... Mittelpunkt auf der Bühne war das Paar Thomas SIGWALD ( mit strahlendem Tenor, charme- und schmähbegabter Verführungskunst und herrlich natürlichem Spiel) und Martina DORAK (einer heiteren bildhübschen Soubrettte, die von mühelosen Koloraturen, stupender Beweglichkeit bis zu weiblich-frecher Raffinesse alles hat, was für dieses Fach gebraucht wird). ...
Jakobine Kempkens
"Der Bettelstudent" / "The Beggar Student"
(Rolle: Jan)
Sommerarena Baden
Der neue Merker 10/2006
...Möglicherweise wäre Thomas Sigwald, der den Jan verkörperte, eine entsprechende Alternative gewesen. Als "zweiter Tenor" verströmte er lyrische Geschmeidigkeit, und in der Darstellung sowie sprachlicher Nuancierung ist er ohnehin erste Wahl. Die anspruchsvolle Einlagearie im 2. Akt, mit strettahaftem Beginn und Schluss sowie lyrischem Mittelteil, erwies sich zwar musikalisch als sprödes Stück, doch konnte der Interpret - nicht zuletzt dank eines schönen hohen C - das Publikum einnehmen.
G. Ottinger
Kurier 20.06.2006
Wo Operette funktioniert - Sommerarena Baden: "Der Bettelstudent"
...Dass sich sein Kollege Thomas Sigwald - auch er wäre ein erstklassiger Titelheld - mit dem zweiten Tenor-Part zufrieden gibt, spricht für den vokal eindrucksvollen Sigwald. ...
Peter Jarolin
NÖN 26.06.2006
Mit Karl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" feierte am Samstag die Sommerarena in Baden die Eröffnung der Saison.
... Frauke Schäfer hingegen liebenswert wie kaum eine andere, machte die Bronislawa auch stimmlich zum Ereignis. "Nur das eine bitt’ ich dich, liebe mich", ihr Duett mit Thomas Sigwald, der einen großartigen Jan sang, rührte in seiner schlichten Schönheit zu Tränen. ...
Thomas Jorda
"Die Fledermaus" / "The Bat"
(Rolle: Gabriel von Eisenstein)
Stadttheater Baden
NÖN 17.10.2005
Am Samstag ging das Stadttheater Baden in die Wintersaison mit der Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauß, die ja dem Libretto nach tatsächlich in der Kurstadt spielt - Frisch und leichtfüßig
... Thomas Sigwald ist ein fescher, herrlich komischer Eisenstein mit ordentlicher Stimme...
Thomas Jorda
Kurier 18.10.2005
Wo die klassische Operette eine Heimat gefunden hat - "Die Fledermaus" in Baden
...so ist Thomas Sigwald ein stimmlich tadelloser sehr komischer Eisenstein...
Peter Jarolin
Badner Zeitung 20.10.2005
Straß Operette "Die Fledermaus am Stadttheater Baden
...Thomas Sigwald als Rentier Gabriel von Eisenstein konnte sein komödiantisches Talent ausspielen und war ein köstlich cholerischer Ehemann und Möchtegernverführer und stimmlich glänzend disponiert. ...
Wanda Mühlgassner
"Die lustige Witwe" / "The Merry Widow"
(Rolle: Danilo Danilowitsch)
Opernhaus Halle
Mitteldeutsche Zeitung 21.05.2005
Lektionen in Sachen Liebe - Operhaus Halle zeigt "Die lustige Witwe"
... Auf der anderen Seite kämpft der charmante Schwerenöter Thomas Sigwald, dessen zerknitterter Charme in einem erfreulichen Kontrast seiner warm leuchtenden Stimme steht und der selbst ein Taumeln nach durchzechten Nächten noch als eleganten Tanzschritt verkauft. ...
Andreas Hillger
"Die Zauberflöte" / "The Magic Flute"
(Rolle: Tamino)
Staatstheater Schwerin
Schweriner Volkszeitung 2005
Eine "Zauberflöte von hohem theatralischen Reiz
...Ein sehr beweglicher um seine Liebe kämpfender Prinz ist Thomas Sigwald mit flexibel und klug eingesetztem Tenor. ...
Ingeborg Kalkus
Neujahrskonzert New York / Washington
Strauss symphony at Kennedy Center
Washington Post 05 01 2004-02-01
Thomas Sigwald, jedoch hat eine gut vorn sitzende Tenorstimme und Berge voll Charme - er hat die Arien von Strauß und Lehar zu Höhepunkten des Abends gemacht. Sein fließendes natürliches Schauspielkönnen und tadelloses humoristisches Timing sind rare Gaben.
"Wiener Blut" / "Vienna Blood"
(Rolle: Graf Zedlau)
Wiener Volksoper
Der neue Merker 2004
... verkörperte Thomas Sigwald den Grafen Zedlau mit gutem, für meinen Geschmack hie und da fast zu hektischem Spiel, womit er vielleicht davon ablenken wollte, dass der Graf Zedlau durch den Librettisten als reichlich blasse Figur konzipiert worden ist. Mit biegsam federnder, zu effektvollen Spitzentönen fähiger, die Volksoper spielenderfüllender Stimme, lebendiger Phrasierung und dem Flair eines echten Operettentenors erzielte Sigwald einen schönen persönlichen Erfolg. ...
Gerhard Otting
"Der Zigeunerbaron"
(Rolle: Sandor Barinkay)
Staatstheater Schwerin
Schweriner Volkszeitung 05.04.2004
... Der in Wien gebürtige Thomas Sigwald verband in der Titelrolle Naturburschen-Charme mit mühelos strahlendem Tenorton. Er hat mit der in Spiel und Gesang prachtvollen und Gesang prachtvollen und überzeugenden Saffi von Eveline Ines Bill eine gute Brautwahl getroffen...
Ingeborg Kalkus
"Das Land des Lächelns" / "Land of smiles"
(Rolle: Prinz Sou Chong)
Baden
Kurier 14.07.2003
Ein Sieg des Prinzen
.... Selbst ein Auftrittsverbot konnten den erkrankten, darstellerisch sehr glaubwürdigen Thomas Sigwald nicht daran hindern, den Prinzen Sou Chong zu singen.
Tapfer und mit großer Umsicht meisterte der Tenor alle vokalen Hürden. In Bestform dürfte Sigwald die Idealbesetzung sein.
von Peter Jarolin
NÖ Nachrichten 14.07.2003
Thomas Sigwald, der sich so auf den Sou Chong gefreut hatte, war indisponiert - und sang dennoch wunderschön, mehr noch: Sein intensives Spiel berührte von der ersten Minute an.
von Thomas Jorda
Wiener Zeitung 14.07.2003
Leider musste Thomas Sigwald sich wegen einer Halsentzündung "ansagen" lassen und war auch gezwungen, ein Lied auszulassen. Dennoch sang er sehr gut, was eine Dame zu der Bemerkung veranlasste: "Wie singt der erst, wenn er gesund ist?" Jedenfalls war es eine hervorstechende, nicht nur einem wohl erstklassigen Arzt, sondern auch einer erstklassigen Gesangs- und Sprechtechnik zu verdankende Leistung.
von Lona Chernel
Kronen Zeitung 05.08.2003
Thomas Sigwald bringt als Prinz Sou Chong die Spaltung zwischen Liebe und Tradition, zwischen seinem privaten und öffentlichen Leben gekonnt über die Rampe. Ein sensibler Liebhaber, der nicht zu tief in Sentimentalitäten eintaucht.
Stimmlich entspricht er, kann seinem Tenor die notwendige Schärfe, aber auch Zartheit geben. Etwa in dem Hit "Dein ist mein ganzes Herz"
von Oliver A. Lang
CD "Liebesgeständnisse oft-selten-nie gehörte Meisterwerke der Operette"
"Confessions of love often-seldom-never heard masterpieces of operetta"
(CD Eigenproduktion)
NÖ Nachrichten 26.07.2003
Unter dem Titel Liebesgeständnisse singt Sigwald neben Ohrwürmern wie "Ob blond ob braun" von Robert Stolz wunderbare, kaum gehörte Melodien ("Heut’ Nacht hab’ ich geträumt von dir" von Emmerich Kálmán oder "Es nicken die Giebel" von Leo Fall). Eine echte Freude für Freunde der Operette!
von Thomas Jorda
Die Lustige Witwe / The Merry Widow
(Rolle: Graf Danilo)
Capitol Theatre, Sidney
The Metropolitan 19.05.2003
Die Hauptdarsteller, Thomas Sigwald und Eszter Bellai als Liebespaar Danilo und Hanna, sind beide wunderbare Sänger. Sigwald ist in jeder Hinsicht excellent.
Daily Telegraph 19.05.2003
Thomas Sigwald hat man viel zu Danken, denn er war der Einzige mit echtem Glanz und stimmlich begeisternd an diesen Abend.
von Deborah Lones
The Australian 19.05.2003
Thomas Sigwald als Danilo war mehr als eine wertvolle Sache für Szadon (Hanna Glawari), seine Leistung als exzentrischer, zurückhaltender Aristokrat war ein Genuss.
von Troy Lennon
Sidney Tribune 19.05.2003
Thomas Sigwald hat die aristokratische Charme und Zügellosigkeit seines Charakters beim Premierabend amüsant projiziert.
von Colin Rose
Der Graf von Luxemburg / The Count of Luxemburg
(Rolle: Graf René)
Landestheater Innsbruck
Der neue Merker 24.04.2003
.....an ihrer Seite Thomas Sigwald, ein René wie aus dem Bilderbuch: groß gewachsen, fesches Äußeres, elegant in der Darstellung und mit einem einschmeichelnden, höhepunktenden Tenor ausgestattet. Jubelnde Zustimmung für dieses tolle Paar.
von Dietmar Plattner
Thomas Sigwald in concert (I und II)
(Soloabend) / (Soloevening)
Baden Theater
NÖ Nachrichten 09.03.2003
Das Haus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Kein Wunder, hat doch Thomas Sigwald nach vielen, vielen Rollen in der kurstädtischen Operetten-Märchenwelt zahlreiche Anhängerinnen gefunden, die von dem Tenor mit der einschmeichelnden Stimme gar nicht genug bekommen können.
Diesmal gab's Sigwald nicht bloß in einer Rolle, ´nein, im Dutzend war er zu bewundern. Ob Couplet von Johann Nestroy oder Lieder von Hermann Leopoldie, ob Arien von Guiseppe Verdi oder Songs aus Leonard Bernsteins "West Side Story" - Thomas Sigwald bewies, wie groß sein künstlerisches Spektrum ist: Thomas Sigwald in concert war eine Personality Show der Sonderklasse. Unterstützt von drei wunderbaren Sängerinnen, Frauke Schäfer, Martina Serafin und Melanie Holiday, tourte Sigwald durch seine künstlerische Vergangenheit und die bandbreite des Musiktheaters, erzählte köstliche Anekdoten und verbreitete fast drei Stunden Lust und Laune. Das Publikum war entsprechend glücklich und erzwang begeistert Zugaben.
von Thomas Jorda
Badener Rundschau 06.03.2003
....in einem sprühenden bunten Programm lotete er sein komödiantisches Können, vom Stimmband-Akrobaten bis hin zur kabarettistischen Einlage voll aus. Sobald er singt ist er ganz da, ist er der mitreißende Bühnenstar.
von Leo Willner
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Badener Zeitung 06.03.2003
... in Top Form, dynamisch und mit starker Bühnenpräsenz stellte der Badener Operettenliebling nicht nur seine gesanglichen, sondern auch seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis. Eine effektvolle, wohldurchdachte Lichtshow sorgte bei diesem stilvollen, professionellen Theaterabend für passende Stimmung. Thomas Sigwald hat alle Qualitäten für einen ausgezeichneten Entertainer. Kein Wunder, dass sich das Publikum einige Zugaben erklatschte.
Die Lustige Witwe / The Merry Widow
(Rolle: Danilo)
Ingolstadt Theater
Der neue Merker 14.02.2003
....wobei Thomas Sigwald erstmals vom Rosillion zum Danilo mutierte. Als blendender Darsteller fand er sich mit der neuen Rolle von Anfang an sehr gut zurecht, hatte Ausstrahlung, Charme sowie natürliche Lockerheit und war der Mittelpunkt des Geschehens. Gesanglich bereitete Ihm die Partie natürlich keine Probleme, doch fiel immerhin im Vergleich zu den letzten Jahren satterer Klang in den tiefen lagen positiv auf. Sigwald bot eine Fülle von Zwischentönen, und obwohl es sich bereits um seine 4. Vorstellung en suite handelte, besaß seine Stimme viel Glanz. Ein sehr geglücktes Rollendebüt.....
von Gerhard Ottinger
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Wiener Blut / Vienna Blood
(Rolle: Graf Zedlau)
Wiener Volksoper
Der neue Merker 09.12.2002
...auch Thomas Sigwald weiß um die hohen Anforderungen an einen Operettentenor und meisterte das anspruchsvolle Wechselspiel zwischen lebendigen Spiel und frei fließendem Gesang mit der Routine des Könners. Im 1. Akt im Ton noch relativ schlank, machte er nach der Pause die Stimme mehr auf und erzielte damit sowie mit strahlenden Spitzentönen sehr schöne Wirkung... Der Künstler wäre in der künftigen Volkopernära als fixer Bestandteil ein Gewinn.
von Gerhard Ottinger
Die Lustige Witwe / The Merry Widow
(Rolle: Camille de Rosillion)
München / Staatstheater am Gärtnerplatz
Der neue Merker 28.07.2002
...neben dieser erfreulichen Entdeckung bestätigte der außenseiterisch wie der "Boehme Rudolfo(!)" gekleidete Thomas Sigwald in der bayrischen Hauptstadt seine Qualitäten......Jedenfalls sang Sigwald sehr gut, wobei er u.a. mit der Romanze von der "Rosenknospe", dem Pavillion Duett und dem folgenden Ensemble (schöne Kantilene und strahlendes hohes C !) Höhepunkte setzte.
von Gerhard Ottinger
Volksoperorchestertournee Deutschland
Volksopera Orchestra Tour of Germany
(Dirigent/Conducter: Rudolf Bibl, Sopran: Melanie Holliday)
München / Staatstheater am Gärtnerplatz
Südwest Press 30.11.2001
"Freunde das Leben ist lebenswert" schmetterte Thomas Sigwald, ein junger, international gefragter Operetten Troubadour mit Bombenstimme, der schon längst vor "Dein ist mein ganzes Herz" alle erobert hatte.
von Christa Kanand
Schwäbische Zeitung 28.11.2001
Mit strahlender weittragender, höhenstabiler Stimme ließ Thomas Sigwald das Publikum wissen: "Freunde, das Leben ist lebenswert." .... wieder aus dem "Land des Lächelns", dem Thomas Sigwald feinste Pianoschlüsse angedeihen ließ. Das Publikum war hingerissen von soviel Stimmschmelz und forderte vehement da capo.
von Barbara Perkovac
Die Rose von Stambul / The Rose of Stambul
(Rolle: Achmed Bey)
Sommerarena Baden
Kronen Zeitung 26.06.2001
Thomas Sigwald als Achmed Bey ist ein Operettentenor in des Wortes bester Bedeutung: Die Stimme ist kernig und im Timbre angenehm. Wenn er "Ein Walzer muß es sein" singt, klingt das ideal gefühl- und hingebungsvoll. Ein Charmeur der gute Figur macht.
von Oliver Lang
Kurier 25.06.2001
......Frauke Schäfer als sehr gute Diva, Thomas Sigwald als ihren Partner, der seine Spitzentöne schmettert.....
von Franz Endler
Operettenkonzert / Opera Concert
(Dirigent/Conducter: Salvador Mas, Sopran: Martina Serafin)
Barcelona Auditorium
Lavanguardia 12.02.2001
Die 2 Solisten gewannen das Publikum mit ihren Stimmen, spielten und tanzten Walzer und küssten sich gar auf der Szene.
von OBC
Der Wildschütz
(Rolle: Baron Kronthal)
Landestheater Salzburg
Kurier 10.04.2000
Ihr wichtigster Gegenspieler der als Stallmeister verkleidete Baron Kronthal, der Bruder der Gräfin: Thomas Sigwald gibt überzeugend den feschen Stallmeister, der sich für unwiderstehlich hält und daher auf melancholischen Weltschmerz macht. Warm und rund ist die baritonal gefärbte Stimme, ausgewogen timbriert in allen Lagen.
von Heidmarie Klabacher
Salzburger Nachrichten 10.04.2000
... Adrain Eröd, ein Bariton und männlich verführerischer Graf, und, etwas stämmiger als Feschak, Thomas Sigwald als Baron Kronthal sind scharfe, exakt zugespitzte, aber immer menschlich bleibende Karikaturen aristokratischer Scheinheiligkeit.
von Karl Harb
Die Zauberflöte / The Magic Flute
(Rolle: Tamino)
Opernfestspiele Bad Hall / Operetta Festival Bad Hall
Neues Volksblatt 29.04.2000
...herausragend Thomas Sigwald (Tamino) und Reinhard Mayr (Sarastro)
von Ursula Kammesberger
OÖ Nachrichten 29.04.2000
....hervorragend Thomas Sigwald (Tamino) und sein komödiantisches Gegenstück Michael Wagner
von Franz Zamazal
Die Csárdásfürsting / The Csardascountess
(Rolle: Edwin)
München Staatstheater am Gärtnerplatz
Der neue Merker 22.12.1999
Thomas Sigwald (Edwin), jung, fesch - wie aus einem Schnitzler-Roman - mit kräftigem Tenor, Temperament und Verve, die leibhaftige Verkörperung eines jungen nichtsnutzigen k.u.k. Adeligen
von Jakobine Kempkens
Madame Pompadour
(Rolle: Rene)
Baden Theater
Kurier 03.11.1999
Thomas Sigwald ist tatsächlich ein hörenswerter Tenor.
von Franz Endler
Die Lustige Witwe / The Merry Widow
(Rolle: Camille de Rosillion)
Grazer Opernhaus
Der neue Merker 19.05.1999
Thomas Sigwald singt mühelos und kultivierter als Paul Groves , sein Wiener Staatsopern-Pendent.
Don Giovanni
(Rolle: Don Ottavio)
Landestheater Linz
Der neue Merker 02.07.1997
Regina Schörg als Donna Anna und Thomas Sigwald als Don Ottavio und, last but not least, William Mason als Komtur vervollständigen ein in sich geschlossenes Ensemble.
von Gertraud Heilmann
Werther
(Rolle: Werther)
Landestheater Linz
Der neue Merker 22.11.1994
Die Qualitäten von Thomas Sigwald als Titelfigur merkte man bereits bei "un autre son epoux". Dafür bringt er perfektes Französisch und unverbrauchtes tenorales Material mit, das im leidenschaftlichen Ansatz entfernt an den jungen Aragall erinnert. Sein Ausbruch zum Schluß des 2. Aktes nach Charlottes Wunsch... a la noel...geriet ihm bereits zu mehr als nur einem Versprechen. Im 3. Akt gestaltete Bärbel Müller eine angstvoll bebende Brief Szene, und Thomas Sigwalds "pourquoi me reveiller" hätte selbst abgebrühte Operngeher tief anrühren müssen.
von N.A.W
West Side Story
(Rolle: Toni)
Grazer Opernhaus / Muscialfestspiel Amstetten / Stadttheater Klagenfurt
OÖ Nachrichten 29.07.1994
Der am Landestheater Linz engagierte Thomas Sigwald spielt und singt den Toni - und wie! Wenn er "Maria, Maria, Maria" mit Inbrunst durch die Halle schmettert, dann wird’s so ruhig, dass man fast die Schweißtropfen fallen hört.
von Silvia Kitzmantel
Kleine Zeitung 30.03.1991
Thomas Sigwald und Eva Österbergers Tony und Maria, deren Liebe so tragisch endet, heben diese Aufführung durch Leidenschaft und Intensität zu beachtlichen künstlerischen Niveau.
von Friedrich Staudacher
Jesus Christ Superstar
(Rolle: Judas)
Landestheater Linz
OÖ Nachrichten 22.04.1987
... eine bedeutend stärkere Persönlichkeit stellt Thomas Sigwald als Judas auf die Bühne, der einen überlegenen Gegenspieler abgibt und die Figur des Verräters in den Mittelpunkt rückt
von Gerhard Ritschel
Michael Kramer
(Rolle: Arnold)
Landestheater Linz
OÖ Nachrichten 28.01.1986
"Kramer jr. hats geschafft"
Seine erste große Chance bekam der seit Herbst am Landestheater engagierte Thomas Sigwald in Jörg Butlers Hauptmann Inszenierung "Michael Kramer". Der Wiener mit etwas Filmerfahrung spielte sich auf Anhieb ganz nach vorne, Der Abend in den Kammerspielen gehörte Arnold Kramer.
...Thomas Sigwald dreht als Arnold das Drama um. Eine groteske und zugleich rührende Unkoordiniertheit der Bewegungen stigmatisiert ihn als Außenseiter. Der Körpersprache entsprechend die geistige Fahrigkeit, die totale äußerliche und innerliche Verkrampfung dem Vater gegenüber, der ihn in bester Absicht an seine moralischen Ketten zu legen gedenkt, wie einen ungeratenen jungen Hund.
Die Publikumsreaktion war ein ausdrückliches Votum für Thomas Sigwald. So kommt nicht jeden Premierenabend ein Jungmime "herüber"
von Ulrike Steiner |